iKult

Der Verein „ikult – Interkultureller Dialog e.V.“ ist als politisch neutraler und gemeinnütziger Verein organisiert. Er ist offen für alle Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen.

 

Kulturvielfalt

Die Vielfalt an und von Kulturen kann sich nur dort entfalten, wo wir ein „Haus der Kultur“ errichten, um darin Wohnung zu beziehen. Heimisch werden wir uns darin aber erst dann fühlen, wenn wir es schaffen, im Zusammenspiel von Tradition und Innovation etwas Gemeinsames aufzubauen – Zukunft verbindet.

Kultur muss also gemeinsam geschaffen werden, damit Vielfalt möglich wird. Sie entsteht, wenn Menschen mit verschiedenen Meinungen zum Beispiel an einem Tisch sitzen, weil sie sich austauschen wollen und auch müssen, um sich verstehen zu können. Gemeinsam suchen und finden sie das Verbindende, obwohl sie sich wahrscheinlich nie vollkommen einig sein werden.

Kulturvielfalt ist dann eine Lebensform, in der die Pflege von Traditionen, der Glaube an den Fortschritt und soziale Sensibilität nicht konkurrieren. Denn die Welt, die Gefühle und die Wertsysteme von Menschen lassen sich nicht im Rahmen einer einzigen Ideologie beschreiben, und jede Ideologie muss sich auf dem Prüfstein ständiger Diskussionen beweisen.

Der IKULT e.V. wirkt an vielen Projekten mit, setzt aber ein besonderes Augenmerk

auf die Bereiche:

  • ikult-Gespräche, Interkulturelle Begegnungen
  • Konferenzen, Symposien und Podiumsdiskussionen
  • Musikveranstaltungen
  • Koch- und Musikworkshops
  • Kultur- und Bildungsreisen

 

Weihnachtskonzert – Statements

 

Elisabeth Blankenheim – Sängerin

E: Ich komme aus Würselen hier von Aachen.

R: Können Sie uns kurz erwähnen wie Sie den Abend gefunden haben, was hat Sie besonders beeindruckt?

E: Ich kann nur sagen, dass ich diesen Abend sehr genossen habe und das ist sehr außergewöhnlich, weil ich eigentlich eine ganz andere Musikrichtung bevorzuge. Ich bin als Schlager und Country-Lady auch hier bekannt. Für mich war dieses Konzert mal was ganz anderes. Es war wunderschön hat mir sehr gefallen und ich darf mich in dieser Gelegenheit für die nette Einladung auch ganz herzlich bedanken.

R: Es ist ja nicht üblich, dass in der türkischen Gesellschaft ein Weihnachtskonzert organisiert wird, wie haben Sie das empfunden oder was hat Ihnen besonders gefallen?

E: Ich fand das besonders toll mit den Namen, weil es verbindet nämlich dann wieder mal türkisch und deutsch. Damit ist eigentlich das erreicht was sie auch mit ihren Verein machen wollen. Nämlich die Kommunikation unter anderem.

 

EB

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Iris Kreutzer – Integrationsbeauftragte Aachen

R: Guten Abend Frau Kreutzer! Wie hat unsere Veranstaltung Ihnen gefallen?

I: Ich bin sehr beeindruckt von der Veranstaltung. Ein großes Kompliment an die Veranstaltung und natürlich an die Künstler. Beeindruckt hat mich besonders die Einladung, dass ein Kulturverein einlädt zu einer Weihnachtsveranstaltung zur klassischer Musik. Das ist ein gelungener Gedanke des Zusammenlebens. Ich kann die Veranstaltung beglückwünschen zu dieser Idee. Ich würde mir wünschen,dass es noch mehr von diesen Veranstaltungen gibt. Menschen zusammen zuführen hier in Aachen, Köln und eigentlich überall auf der Welt, weil letztendlich ist es genau aufeinander zu zugehen sich kennen zu lernen und Musik verbindet, dass haben wir heute Abend gemerkt. Ein großes lob noch mal.

 

IK

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Murat Motor – Geschäftsführer A.K.A. e.V.

R: Sie haben den Abend von Anfang an mitverfolgt, können Sie uns sagen welche Werke Sie am meisten angesprochen haben?

M: Ich muss vorher noch sagen, dass es total schön ist, dass so eine Organisation in Aachen stattgefunden hat. Der Abend hat mich sehr beeindruckt. Betin Günes war sehr konzentriert und sehr professionell. Bei seinen tollen Auftritte könnte man mitfühlen. Besonders schön war das Stück „Uyan ey gözlerim“. Wir wünschen weitere Organisationen. Die Gesichter haben die Zufriedenheit der Gäste deutlich gezeigt.

Ich hoffe wir werden weitere Organisationen hier miterleben.

R: Meinen Sie der Abend hat geschafft verschiedene Kulturen miteinander zu verbinden?

M: Sie können hier leicht erkennen, dass viele hier miteinander reden. Die universale Sprache der Musik hat die Menschen einander näher gebracht.

Ich bin der Meinung, dass solche Organisationen die Menschen näher bringen.

 

MM

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Peter Schneider – Medien Manager (Berater der Eventagentur MultiLine Köln)

Die nicht hier waren haben was falsches gemacht. Ich hoffe, dass sie nächstes Jahr hier hinkommen, wenn die Veranstaltung hier in Aachen stattfinden sollte. Sonst war alles sehr gut.

 

PS

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Publikum – 1

R: Wie hat Ihnen unsere Veranstaltung gefallen? Was war für Sie das bewegende bei der Organisation?

P: Ich muss gestehen das klassisch ist gar nicht mein Fall. Aber es hat mich sehr beeindruckt. Man hat mitgefühlt und das war toll.

 

SP1

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Publikum – 2

R: Was hat Sie am meisten beeindruckt?

P: Am meisten beeindruckt hat mich die Gefühlstiefe, also die Wucht der Gefühle die hier rüberkamen. Weihnachten hat immer was mit großen Gefühlen zutun und wenn ich an die Lieder zurück denke waren alle sehr bewegend aber am meisten hat mich die Welturaufführung bewegt. Ich wäre sehr interessiert wenn das in irgendeiner Form so als Tonträger doch noch mal rüber kommt. Das war sehr bewegend. Es war ein sehr schöner Abend.

 


 

Publikum – 3

P:Was mich sowieso immer interessiert hat, dass im Islam und Christentum ein gemeinsamer Kern ist. Man glaubt an einen Gott und diese Gemeinsamkeit kommt vor allem auch durch so etwas wie Musik rüber, weil das spricht einfach jeden an und nimmt jeden mit ins Boot von daher war dieser Abend ein unglaubliches Geschenk. Es ist toll das ich das mit erleben durfte.

R: Es heißt also die Musik ist eine universale Sprache?

P:Ja, es ist eine Brücke.

R: Vielen Dank!

 


 

Saffet Akkaş

S: Ich heiße Saffet Akkaş. Komme aus Düren und bin Mitglied von Intergrationsaufschuss.

R: Sie sagten, dass Sie Mitglied bei Intergrationsaufschuss sind. Meinen Sie, dass dieser Abend für die Integration was beigetragen hat?

S: Sicherlich, denn Musik ist eine universale Sprache und braucht nicht übersetzt zu werden.Wir sollten im Rahmen des Integrations unsere Gemeinsamkeiten im Vordergrund halten. Unsere Unterschiede sollten im Hintergrund bleiben. Ich unterstütze solche Veranstaltungen. Sie sollten weiter so machen.

 

SA

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Şahset Pehlivan

S: Ich heiße Şahset Pehlivan . Im Jahre 1977 bin ich nach Deutschland ausgewandert und lebe zur Zeit in Aachen.

R: Waren Sie schonmal auf so einer Veranstaltung?

S: Ich mochte solche Veranstaltungen nicht und habe mich immer ferngehalten, doch mir hat der Abend sehr gefallen. Vor allem wenn man die abgeleistete Arbeit sieht ist man erstaunt.

R: Sie haben den Abend von Anfang bis zum Ende miterlebt. Können Sie vielleicht sagen welche Werke Sie am meisten beeindruckt haben?

S: Die Werke, die mir bekannt sind haben mir am meisten gefallen. Wie zum Beispiel das Gedicht von Murad III. oder das Lied „Haydar Haydar“. Doch die anderen Werke waren auch sehr schön.

R: Vielen Dank!

 

SP

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Udo Findekind

U: Ich heiße Udo Findekind und bin nicht zum ersten mal hier.

R: Wurden Sie eingeladen oder haben Sie durch die Werbungen darüber was gehört?

U: Ich wurde eingeladen und habe mich sehr gefreut. Ich bin mit meiner Frau hier und für uns war es ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk.

R: Ein Weihnachtsgeschenk von Menschen mit Migrationshintergrund würde man es heute definieren.

Sie haben die Veranstaltung von Anfang bis zum Ende mitverfolgen können. Was hat Sie am meisten imponiert bei den Werken?

U: Ich habe keine abfallende Leistung gemerkt. Es stand auf einem ganz hohen Niveau.

Ich war beeindruckt von der Qualität vor allem der Wärme und der Musikalität.

R: Denken Sie auch, dass die Musik eine universale Sprache ist und das heute belegt worden ist?

U: Ich meine, dass dieser Abend gezeigt hat, dass die Musik eine universale Sprache ist.

Wir haben auch alle Optimismus in die Zukunft nehmen können und das deckt sich auch mit dem Inhalt Ihrer Veranstaltung. Gemeinsam etwas machen und dann in die Zukunft gehen.

R: Wollen Sie noch eine Empfehlung aussprechen für die Internationale Menschen?

U: Ich möchte Sie ermuntern so weiter zumachen, weiter auf die Leute zu zugehen und den Dialog aufzunehmen oder noch zu vertiefen. Ich werde meinen Beitrag im persönlichen Umfeld dazu leisten.

R: Herzlichen Dank!

 

UF

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Award 2011 – Konzert

 

„Musik kennt keine Grenzen. In den Orchestern, mit denen ich arbeite, wirken viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen problemlos zusammen. Das Publikum spürt intuitiv unsere gemeinsame musikalische Sprache, es spürt aber auch die unterschiedlichen Temperamente der Musiker. Diese Mischung bringt Leben in die Musik und erzeugt eine einheitliche Weltsprache“, so der Komponist, Dirigent und Pianist Betin Günes, der das Turkish Chamber Orchestra leitet. In krisenhaften Zeiten vermögen Kunst und insbesondere klassische Musik im Sinne der globalen Völkerverständigung einen bedeuteten Kontrapunkt zu setzen. Klassische Musik ist eine Musikrichtung, die auf der ganzen Welt Zuhörer hat und verstanden wird. Mit einem breiten Repertoire an Musik aus aller Welt, insbesondere der türkischen Musik, sorgen die Musikerinnen und Musiker für unvergessliche Konzerterlebnisse. Mit Betin Günes am Klavier, der das Orchester auch leitet, hat das Orchester einen international renommierten Dirigenten, Komponisten und Pianisten an ihrer Seite.
Zahlreiche seiner Kompositionen sind ausgezeichnet worden, unter anderem das elektronische Werk „Bilimde hersey vardır”, wofür er den Bourges Inter national Electro Acustic Award erhielt, das Orchesterstück 2,5 und Bıdık, eine Sinfonie für Streicher.
Betin Günes hat zahlreiche Konzerte im Radio und im Fernsehen gegeben und mehrere CDs veröffentlicht. Zudem hat er an Konzerten in Europa, Asien und in den USA als Solist, Dirigent und Komponist teilgenommen. Zu seinen Werken gehören 14 Sinfonien, Werke elektronischer Musik, Solostücke und Kammermusik.